
Warum dieser Kongress?
Im Mai wählen wir ein neues Europäisches Parlament. Es steht dabei viel auf dem Spiel. Rechtspopulistische Parteien sind europaweit auf dem Vormarsch und gefährden das Projekt Europa. In Ungarn, Polen, Italien, Finnland, Österreich und der Slowakei stellen sie bereits die Regierung. In den meisten anderen EU-Staaten, davon sämtlichen Gründungsstaaten der EU, sind sie im Parlament vertreten und stellen die EU an den Pranger. Hinzu kommt der Brexit. Um diesen Entwicklungen etwas entgegenzusetzen, bedarf es eines klaren Bekenntnisses für Europa, für Frieden und Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat, sozialen Ausgleich, Gleichberechtigung und Bewahrung unserer Lebensgrundlagen. Für diese Versprechen der Europäischen Union lohnt es sich zu kämpfen.
Genau das wollen wir mit diesem Kongress machen. Dabei wollen wir nicht allgemein über Europa diskutieren, sondern über die konkreten Auswirkungen der und Anforderungen an die EU-Politik der Bürger*innen vor Ort. Deshalb fragen wir konkret: Was kann Europa für die Region tun und was kann die Region für Europa tun? Was passiert in der Region dank der EU? Was kriegen die Menschen mit? Wie können sie sich einbringen und mitgestalten und wohin geht die Reise? Verbleiben wir in Nationalstaaten oder gehen wir eher in Richtung eines Europäischen Bundesstaates mit starken Regionen? Wie können wir ein wirtschaftlich erfolgreiches und Soziales sowie ökologisches Europa gestalten und was bedeuten uns Freiheit, Demokratie und Menschenrechte? Wo gibt es positive Ansätze einer neuen Politik?
















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